Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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eine unharmherzige Verheerung in der nicht an Zucht und Ordnung gewöhnten Schaar anrichteten. Und Martino, der ſich wenig darum bekümmerte, wie Viele von dieſem bloßen Pöbel gemordet wurden, gab, als er ſeinen Feind durch das ungeſtüme Drängen und den ſich bildenden Kreis ſeines Fußvolkes in die Enge getrieben ſah(denn der Kampſfplatz war, ob⸗ wohl breiter, als die Straße, doch beſchränkt und enge), einigen ſeiner Reiter ein Zeichen und war eben im Begriffe, auf das jetzt beinahe dem Auge entſchwundene kleine Fahrzeug zuzureiten, als ferner Hörnerſchall durch einen der in der Nähe befindlichen Feinde beantwortet wurde und das Geſchrei:Co⸗ lonna zu Hülfe! aus der Ferne wiedertönte. In wenigen Augenblicken ſah man eine zahlreiche Rei⸗ tertruppe in vollem Galopp, mit dem ſtattlich wehen⸗ den Banner der Colonna an der Spitze.

Daß dieſe Zauberer die Peſt bekommen! wer hätte gedacht, daß ſie uns ſo ſchlau geahnt haben! murmelte Martino;wir find dieſer überlegenheit nicht gewachſen; und die Hand, welche vorher zum Angriffe Befehl ertheilt, gab jetzt das Zeichen zum Rückzuge.

Feſt geſchloſſen wandten ſich Martino's Reiter in der größten Ordnung zur Flucht; der zu Fuße gehende Volkshaufen, welcher der Beute wegen ge⸗ kommen war, blieb jetzt zurück, um ſich niedermetzeln zu laſſen. Sie verſuchten es, dem Beiſpiele ihrer Führer zu folgen, wie hätten ſie aber Alle den flie⸗ genden Schlachtroſſen und den ſcharfen Lanzen ihrer