Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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Wiehern eines Pferdes! bei meiner Ehre, dazl noch der Schimmer eines Panzers.

Eilen wir, meine Herren, rief Martino;de Reiher ſoll dem Adler nichts anhaben treiben Si die Pferde an!

Unter fortwährendem Geſchrei drängten die Leut zu Fuß vorwärts, bis, als ſie beinahe das von den Deutſchen bezeichnete Buſchholz erreicht hatten, ein kleine, dichte, von Kopf bis zu Fuß bewaffnete Rei⸗ terſchaar unter den Bäumen hervorſtürzte und mit eingelegter Lanze die Reihen der Verfolger angriff.

Colonna! Colonna!Orſini, Orſini! tönte es laut und ungeſtüm von beiden Seiten. Martino di Porto, ein Mann von kräftigem Körperbau und durch ſeine Wildheit ausgezeichnet, hielt mit ſeinen, haupt⸗ ſächlich aus deutſchen Söldlingen beſtehenden Reitern den Angriff, ohne zu wanken, aus.Nehmt Euch vor den Griffen des Bären in Acht, rief der Orſini, als ſein Gegner, Roß und Reiter, vor ſeiner Lang zurückwich.

Der Kampf war kurz und hitzig, die vollſtändige Rüſtung der Reiter auf beiden Parteien ſchützte die⸗ ſelben vor Wunden nicht ſo unverletzt kamen dit halbbepanzerten Fußgänger der Orſini durch, wie ſie, hart aufeinander drängend, gegen die Colonna an⸗ rückten. Nach einem Hagel von Steinen und Wurf⸗ pfeilen, die wirklich nur wie Hagelkörner auf die dicken Panzer der Reiter fielen, ſchloſſen ſie ihre Reihen und hemmten durch ihre Zahl den Lauf der Pferde während Speer, Schwert und Streitart ihrer Gegner

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