ſte— eine Anmuth und ein Gefühl zu bemerken, welche die Niedrigkeit des Standes, dem ſie anzuge⸗ hören ſchienen, noch erhob.
„Lieber Bruder,“ ſagte der Altere,„ich tinn Dir nicht ſagen, welchen Genuß mir dieſe Abendſtunden bereiten. Ich fühle, daß Du allein mich nicht für einen Schwärmer und Träumer hältſt, wenn ich von der dunkeln Zukunft rede und meine Luftſchlöſſer baue Unſere Eltern hören auf mich, als ob ich ihnen ſchön Dinge aus einem Buche ſagte, und meine geliebi Mutter, der Himmel möge ſie ſegnen! wiſcht die Augen und ſagt: Horch, wie gelehrt er iſt! Wenn ich von meinem Livius aufblicke und rufe: Noch ein⸗ mal ſollte Rom das werden! ſo ſtaunen die Mönche, gaffen und runzeln die Stirne, als ob ich eine Ketze⸗ rei ausgeſprochen hätte. Du aber, geliebter Bruder, ſympathiſirſt, wenn Du auch meine Gedanken nicht theilſt, ſo gütig mit allen ihren Erzeugniſſen— Du ſcheinſt meine wilden Plane zu billigen, meine ehr⸗ geizigen Hoffnungen zu ermuthigen— daß ich bis⸗ weilen unſere Geburt, unſere Vermögensumſtände ver⸗ geſſe, und in Gedanken mich erkühne, als ob mn das Blut des tentoniſchen Kaiſers in unſern Ader flöſſe.“
„Mich dünkt, geliebter Cola,“ ſagte der jüngert Bruder,„daß die Natur uns einen ſchändlichen Streich geſpielt— Dir gab ſie die, wenn auch dunkel von der Familie unſeres Vaters ſtammende königliche Seele mir nur den ruhigen, demüthigen Geiſt von meins Mutter niedriger Herkunft.“
„Nein beſſere Th aber könit es höher König zu Veränderu „Ich großen M entgegnete „daß Du ſchon jetzt Glück, ſo bei den C „Die „die Color geben ſich genheit, falſch bei
ihrem Tiſ
gibt, ſo erhoben


