Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

wie die en ſchim⸗ der ver⸗ n Reiſig verbor⸗ e ruhige icht un⸗ rang. Männer, mochte, Wuchſe, allendes, ng, die der ein⸗ Sarſche,

15

beſtand, und damals von den anſpruchloſeren Schülern getragen wurde, welche die Klöſter ſolch gewöhnlicher Kenntniſſe wegen beſuchten, deren Erwerb in jenen Zeiten eine karge Belohnung für angeſtrengte Arbei⸗ ten gewährte. Seine Züge waren ſchön und wären ohne jenen ungewiſſen, zerſtreuten, ſchwärmeriſchen Blick der ſo häufig eine Neigung zu Träume⸗ reien und Betrachtungen andeutet, und verräth, daß Vergangenheit oder Zukunft dem Geiſte mehr ent⸗ ſprechen, als der Genuß oder die Vorfälle der ge⸗ genwärtigen Stunde in ihrem Ausdrucke eher hei⸗ ter, als nachdenklich geweſen.

Der Jüngere, damals noch Knabe, hatte weder in Ge⸗ ſtalt, noch Zügen etwas beſonders Bemerkenswerthes, wenn nicht ein außerordentlich lieblicher und freund⸗ licher Ausbruck ſo genannt werden will; es lag bei⸗ nahe etwas Weibliches in der zarten Hingebung, mit der er ſeinen Begleiter anzuhören ſchien. Er trug die den niederen Klaſſen gewöhnliche Kleidung, wenn gleich vielleicht etwas zierlicher und neuer; die zärtliche Eitelkeit einer Mutter ſprach ſich in der Sorgfalt aus, mit welcher die langen, ſeidenen Locken gekämmt und ſo abgetheilt waren, daß ſie ſich unter der Mütze hervordrängten und halb auf die Schul⸗ tern herabfielen.

Während ſie ſo, Jeder den Aem um den Leib des Andern legend, an dem liſpelnden Schilfe des Fluſſes hingingen, war nicht nur in den Manieren und in dem Gange, ſondern in der Jugenb und au⸗ genſcheinlichen Liehe der Brüder denn ſolche waren