Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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meiner Geſchichte in die erſte Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts fällt.

An einem Sommerabende konnte man zwei Jüng⸗ linge den Ufern der Tiber entlang wandeln ſehen, nicht weit von jener Stelle ihres ſich ſchlängelnden Laufes, wo ſie den Fuß des Berges Aventino beſpült. Der Weg, den ſie gewählt, war abgelegen und ruhig. Nur in der Ferne ſah man die an den Ufern zer⸗ ſtreuten, ſchmutzigen Häuſer, inmitten welcher dunkel und häufig das hohe Dach und die ungeheuren Thürme

ſich erhoben, welche das feſte Schloß eines römiſchen

Edeln erkennen ließen. Auf dem einen Ufer des Stro⸗ mes erhob ſich hinter den Hütten der Fiſcher der Berg Janieulus mit ſeinem dichten, dunkeln Laubwerk, durch welches an mehren Stellen die grauen Mauern vie⸗ ler mit Thürmen verſehener Paläſte, ſo wie die Thurmſpitzen und Säulen von hundert Kirchen ſchim⸗ merten; auf der entgegengeſetzten Seite ſtieg der ver⸗ laſſene Aventino jäh und ſteil, mit dickem Reiſig bebeckt, empor, während von der Höhe aus verbor⸗ genen, aber zahlreichen Klöſtern durch die ruhige Landſchaft und die ſich kräuſelnden Wellen nicht un⸗ harmoniſch der Schall der heiligen Glocke drang. Der ältere der beiden eben erwähnten Männer, ver das zwanzigſte Jahr zurückgelegt haben mochte, war von hohem, ja ſogar Achtung gebietendem Wuchſe, und es lag in ſeinem Auftreten etwas Auffallendes, beinahe Edles, trotz der beſcheidenen Kleidung, die aus dem langen, fliegenden Oberkleide und der ein⸗ fachen Tunieg, heide von dunkelgrauer Sarſche,

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Sorgfalt gekämmt