ngen. Ich ls in Ro⸗ ebenheiten Tribunen in dieſen ueren Be⸗ ienzi's fin⸗ bekannten einen Cha⸗ betrachtet, das unbe⸗ es iſt in welcher nicht we⸗ als durch Da ich Beſchrei⸗ ührt habe, ſein eige⸗
im Allge⸗ enzi's Le⸗ Zeitraum ige Ver⸗ einer der Freigniſſe
angenom⸗ ſind. Doch eine Volks⸗
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nöthig iſt. Die Erzählung kann daher den inter⸗ eſſanteſten Begebenheiten nicht gerade in der Ordnung folgen, welche in ſtreng und echt dra⸗ matiſchen Dichtungen gefunden wird, in welchen, wenigſtens nach meiner Meinung, die Zeit mög⸗ lichſt beſchränkt, und die Zahl der Charaktere mög⸗ lichſt klein ſein ſollte,— wo gegen das Ende des Werkes kein neuer Charakter von einiger Wichtig⸗ keit mehr eingeführt werden ſollte. Wenn ich das Wort epiſch in ſeiner beſcheidenſten und anma⸗ ßungsloſeſten Bedeutung anwenden darf, ſo gehört dieſe Dichtung, ob ſie ſich gleich dramatiſche Dar⸗ ſtellungen erlaubt, als ein Ganzes mehr zur epi⸗ ſchen, als zur dramatiſchen Schule. Ein Werk, welches die Verbrechen und Irrthümer einer Ration zu ſeinem Gegenſtande wählt, welches, wenn auch mit wenig Erfolg, es wagt, das Wirkliche und Weſentliche auf der höchſten Stufe der Leidenſchaft oder Handlung zu ſuchen, kann meiner Meinung nach nur ſelten die melodramatiſchen Wirkungen annehmen, welche durch gemeine Kunſt, oder durch humvriſtiſchen Bühneneffekt hervorgerufen werden. Dieſer letztere zieht, indem er von unbedeutenden Eigenthümlichkeiten der Charaktere entſieht, die Aufmerkſamkeit des Leſers von der Größe oder vom Verbrechen ab und leitet ſie auf die Schwäche oder die Thorheit. Auch läßt eine Dichtung, welche ſich mit ſolchen Gegenſtänden beſchäftigt, nur ſel⸗ ten überflüſſige oder genaue Beſchreibungen von Sitten und Gebräuchen zu.— In Betreff der Sitten und Gebräuche habe ich in der That einen minder ehrgeizigen und minder beſtreitbaren Be⸗ weggrund gehabt, mich kurz zu faſſen, obgleich diejenigen, welche ich beſchreibe, hoffentlich ganz


