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Sache beſeitigte. Aber wenn kein Donnerkeil auf Lord Lilburne's Haupt fällt— wenn er auch noch beſtimmt iſt, zu eſſen und zu krinken und in ſeinem Bette zu ſterben, ſo mag er dennoch die Aſche der Frucht des todten Meeres zu koſten haben, die ſeine Hand ge⸗ pflückt. Er iſt alt geworden. Seine Schwächen nehmen zu; ſeine einzigen Quellen des Vergnügens — vie Sinne— ſind ausgetrocknet. Für ihn haben die Speiſen keinen Wohlgeſchmack mehr, und der Wein mundet ihm nicht— er findet keine Freude am Manne, und am Weibe auch nicht. Er iſt allein init dem Greiſenalter im Anßeſicht des Todes.
Mit Ausnahme Simons, der wenige Tage nach Sidney's Hochzeit in ſeinem Stuhle ſtarb, iſt Robert Beaufort der Einzige unter den hedeutenderen Per⸗ ſonen, die in der letzten Seens vieſer Geſchichte übrig geblieben, der von unſerer ſterblichen Bühne abge⸗ treten iſt. Nach der Verheirathung ſeiner Tochter wurde er traurig und mißmuthig. Er pflegte zu ſagen — venn was er ſagte, war ſtets liebenswürdig— daß ihm ſein theures Kind fehle, beſonders jetzt, da er keinen Sohn mehr habe. Aber was ihm fehlte, war die Erbſchaſt von Beaufort⸗Cvurt. Als auch der letzte Strohhalm, an den er ſich hielt— die Hoffnung, daß Camilla den älteren Bruder heirathen und ſo ſeine Enkel anſtatt ſeiner herrſchen würden— ver⸗ ſchwunden war, verſank er tiefer und tiefer in das troſtloſe Bewußtſein ſeines eigenen Nichts. Obgleich er auf ſeine Lebenszeit das Herrenhaus und den größten Theil des Vermögens beſaß— ſo war er dort doch


