Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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Bemerkungen über die Ungleichheiten des Lebens und ſagt, es ſei ſchade, daß ihr Sohn Tom die Mediein dem geiſtlichen Stande vorgezogen habe. Ihr Vet⸗ ter, der Herr Beaufort habe zwei Pfarren zu vergeben. Zu dem allem ſagt Roger nichts, als daß er nur gelegentlich die Bemerkung macht:Dem Himmel ſei Dank, ich bedarf keines Menſchen Hülfe! Ich bin ſo wohlhabend, wie meine Nachbarn. Aber das gehört hier nicht zur Sache. Einige Leſer, welche die Wahrheiten dieſes Le⸗ bens nicht tief genug erwägen, werden hier fragen: Abher wie wurde Lord Lilburne beſtraft? Beſtraft: ja, und wie? die Welt und nicht der Dichter muß dieſe Frage beantworten. Das Verbrechen wird von Außen beſtraft. Wenn das Laſter beſtraft wird, muß es im Innern geſchehen. Die Lilburnes dieſer hohlen Welt werden nicht mit den ſanften Roſen der poe⸗ tiſchen Gerechtigkeit beworfen. Die, welche fragen, warum er nicht beſtraft wird, ſind vielleicht die Erſten, die ihren Hut vor der Equipage abnehmen, worin er durch die Straßen rollt. Das einzige Verbrechen, welches er aus Gewohnheit beging, und welches von der Art war, daß es ihm mit der Strafe der Ent⸗ deckung drohte, gab er auf, ſobald er die Gefahr bemerkte. Nach Philipp's Wink ſpielte er nicht mehr. Er war einer von denen, die ſich einige Jahre ſpäter am bitterſten über einen Edelmann ausſprachen, der des unredlichen Spiels beſchuldigt wurde einer von denen, welche die Beſchuldigung als bewieſen an⸗ nahmen, und deren Anſehen allen Streit über die