Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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Binde vyn ſeinen Augen genommen, währte es einige Minuten, ehe er die verzweifelte und verbrecheriſche Beſchäftigung der wilden Geſtalten begreifen konnte, unter denen die rüſtige Statur ſeines Wohlthäters hervorragte. Als die Wahrheit ſich ihm allmählig auf⸗ drängte, wich er von Gawtrey's Seite zurück, aber tiefes Mitleid mit der Entehrung ſeines Freundes ver⸗ ſchlang den Abſcheu vor dem Gewerbe. Er warf ſich auf einen von den rohen Seſſeln und fühlte, daß das Band zwiſchen ihnen in der That zerriſſen ſei, und daß er am nächſten Morgen wieder allein in der Welt daſtehen werde. Wenn die furchtbaren Flüche und obſeönen Scherze, die von Zeit zu Zeit durch das Ge⸗ wölbe drangen, zu ſeinem Ohr kamen, warf er ſeine ſtolzen Blicke mit ſolcher Verachtung auf die Grup⸗ pen, daß Gawtrey, der ihn beobachtete, für ſeine Sicherheit zitterte, und nur das Bewußtſein ſeines eigenen Werthes und der muthige, nicht furchtſame Wunſch, nicht von ſolchen Händen umzukommen, brachte die feurigen Verwünſchungen einer immer noch ſtolzen und redlichen Natur zum Schweigen, die auf ſeinen Lippen bebten. Alle Gegenwärtigen waren mit Pi⸗ ſtolen und Hirſchfängern bewaffnet, mit Ausnahme Morton's, der die ihm angebotenen Waffen unbeach⸗ tet auf dem Tiſche hatte liegen laſſen.

Muth, meine Freunde! ſagte Gawtrey ſein Buch zumachend,Muth! Nur noch wenige Mo⸗ nate und wir haben genug, um uns zurückziehen und unſere übrigen Tage leben zu können. Wo iſt Birnie? Sagte er es Ihnen nicht? entgegnete einer von

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