Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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auch auf ihn erſtrecken möge, ſagte er dem Hand⸗ werker raſch Lebewohl und ging fort, ohne einen Blick auf den Wahen zu werfen.

Als er einige Schritte gegangen war, kam die Frau athemlos hinter ihm her.Madamede Merville wünſcht mit Ihnen zu reden, Herr, ſagte ſie mit mehr Re⸗ ſpekt, als ſie bisher gegen ihn gezeigt. Philipp ſtand einen Augenblick ſtill und ſchritt dann weiter.

Es muß ein Irrthum ſein, ſagte er raſch;ich habe kein Recht, eine ſolche Ehre zu erwarten.

Er ging quer über den Weg zur entgegengeſetz⸗ ten Seite und war Madame de Merville's Augen entſchwunden, ehe die Frau wieder an den Wagen kam. Aber noch immer ſtand ihm jenes ruhige, bleiche und etwas ſchwermüthige Geſicht vor Augen, und als er wieder durch die Stadt ging, drängten ſich liebliche und glänzende Bilder in ſein Herz. An jenem ſanften Sommertage, der durch ſo viele ſtille und mächtige Ereigniſſe in jenem innern Leben be⸗ zeichnet war, welches die Kataſtrophen des äußern vorbereitet wie in einer Region, wovon Virgil geſungen, die Bilder der Menſchen, die ſpäter ge⸗ boren werden ſollen, ruhen und ſchweben an ienem ſanften Sommertage fühlte er, daß er das Alter erreicht habe, wo die Jugend ihr erſtes unbe⸗ ſtimmtes Ideal des Wunſches und der Liebe in eine menſchliche Geſtalt zu kleiden beginnt.

In ſolchen Gedanken wanderte er umher, bis ver Abend dämmerte und er ſich in einer von den Gaſſen befand, welche jenen ſchimmernden Mikrv⸗ kosmus der Laſter, der Frivolität, des hohlen Scheins und der wirklichen Armuth der heiteren Stadt die

Gärten und Gallerien des Palais Royal umgeben.

überraſcht von der ſpäten Stunde, es war auf den

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