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„Still!“ ſagte die Frau plötzlich,„hier kommt Madame de Merville.“ Während ſie ſprach, ſand ſie auf und machte eine reſpektvolle Verbeugung gegen einen offenen Wagen, der ſehr langſam vorübenrfuhr.
„Madame de Merville!“ wiederholte der Mann, auch aufſtehend und ſeine Mütze abnehmend.„Ah! gegen die hube ich nichts zu ſagen!“
Morton blickte inſtinktmäßig zu dem Wagen hin und ſah ein ſchönes Geſicht, welches ſich anmuthig umwendete, um die ſchweigenden Grüße der Hand⸗ werksleute zu erwidern— ein Geſicht, welches ihn lange in ſeinen Träumen verfolgt, obgleich es in der. letzten Zeit rauheren Gedanken gewichen war— das Geſicht der Fremden, die er in Gawtrey's Bürean geſehen, als dieſer würdige Mann noch einen lieb⸗ lichern Namen geführt. Er ſprang auf und veräu⸗ derte die Farbe; die Dame ſelber ſchien ihn jetzt plötzlich zu erkennen, denn als ihre Blicke einander begegne⸗ ten, beugte ſie ſich lebhaft vor. Sie zog den Zügel an— der Wagen ſtand ſtill— ſie winkte der Frau des Handwerkers, die zu ihr an die Seite des Weges kam.
„Ich arbeitete einſt für jene Dame,“ ſagte der Mann in gefühlvollem Tone,„und als meine Frau im letzten Winter krank wurde, bezahlte ſie die Arzte. „Ah, ſie iſt ein Engel der Milde und Freundlichkeit.“
Morton hörte kaum vieſe Lobſprüche, denn er bemerkte einen lebhaften und fragenden Ausdruck in Madame de Merville's Geſichte, und nach der Art, wie ſich die Frau des Handwerkers plötzlich zu der Stelle wendete, wo er ſtand, erkannte er, daß er der Gegenſtand ihrer Unterredung ſei. Wieder be⸗ merkte er plötzlich ſeine zerlumpte Kleidung und mit natürlicher Scham und Furcht, daß ſich ihre Milde


