— hielt ſehr kurze Predigten vor einer ſehr ſpärlichen und unwiſſenden Verſammlung, wovon einige nur die waliſiſche Sprache verſtanden— that den Armen und Kranken auf ſeine eigene ſorgloſe und nachläſſige Weiſe Gutes— und ſtand, nicht erheitert, aber auch nicht geplagt von Weib und Kindern, im Sommer mit der Lerche auf und ging im Winter präcis um neun Uhr ins Vett, um Kohlen und Licht zu ſparen. übrigens war er der geſchickteſte Angler in der ganzen Graf⸗ ſchaft, und ſo bereitwillig, die Reſultate ſeiner Er⸗ fahrung über die zum Fangen am beſten geeignete Farbe der Inſekten und über den Lieblingsaufenthalt der Fo⸗ rellen mitzutheilen— daß er in dem Wirthshauſe aus⸗ vrücklich den Befehl ertheilt hatte, wenn ein fremder Herr komme, um zu fiſchen, ſo ſolle man ihn ſogleich rufen laſſen. Dafür erhielt der würdige Pfarrer ge⸗ wöhnlich ſeine Belohnung. Erſtens, wenn der Fremde erträglich freigebig war, wurde Herr Price im Gaſt⸗ hofe zum Mittageſſen eingeladen, und zweitens, wenn dies an der Armuth oder an dem Mangel an Bildung veſſen, den er verpflichtet hatte, ſcheiterte, hatte Herr Price doch immer Gelegenheit, die letzten Neuigkeiten zu erfahren, von der großen Welt zu reden— mit einem Worte, Ideen auszutauſchen und vielleicht ein altes Zeitungsblatt oder eine überzählige Nummer von einem Journal zu erhalten.
Nun geſchah es an einem Nachmittage im Okto⸗ ber, wy die periodiſchen Exeurſionen der Angler immer ſeltener geworden waren und endlich ganz aufgehört hatten, daß Herr Caleh Price aus ſeinem Wohnzimmer


