„Und nun komm näher, denn meine Stimme bebt und ich wünſchte, daß Du dieſe Worte deutlich hören mögeſt. Kind, Mädchen wie Du biſt— Dich halte ich für verpflichtet, Dich meines Wunſches und meines Fluches zu erinnern und beide in Erfüllung zu brin⸗ gen! Lege Deine Hand auf die meine: ſchwöre, daß Du durchs Leben zum Tode— ſchwöre!— Du redeſt nicht! Sprich mir meine Worte nach“— Conſtanze gehorchte—„durchs Leben zum Tode, durch Gut und Böſe, durch Schwäche und Macht Dich der Aufgabe weihen willſt, jene Partei zu demüthigen und zu er⸗ niedrigen, von der Dein Vater Undankbarkeit, Krän⸗ kung und Tod empfangen hat! Schwöre, daß Du
keinen armen und machtloſen Mann heirathen willſt,
der nicht zu den Zwecken jener feierlichen Wiederver⸗ geltung, wozu ich Dich auffordere, mitwirken kann! Schwöre, daß Du ſuchen willſt, einen von den Großen zu heirathen; nicht aus Liebe, nicht aus Ehrgeiz, ſon⸗ dern aus Haß und Rache! Daß Du zu ſteigen ſuchen willſt, um die zu erniedrigen, die verrätheriſch an mir gehandelt haben! Im geſelligen Umgange des Lebens wirſt Du Freude daran finden, ihre Eitelkeit zu krän⸗ ken; in Staatsintriguen wirſt Du jedes Mittel an⸗ wenden, das ſie zu ihrem ewigen Untergange führen kann. Zu dieſem großen Zwecke wirſt Du alle Mittel anwenden.— Was! Du zauderſt? wiederhole, wie⸗ derhole— wiederhole!— Du willſt lügen, Dich ſchmiegen, ſchmeicheln und Laſter nicht für Laſter hal⸗ ten, wenn es Dich um einen Zoll der Rache näher bringt! Mit dieſem Fluch über meine Feinde vereine
ich m Du 2 Gott brach
2
rade
einen Mor Som chen
rauh die G ſtanz


