Teil eines Werkes 
2. Bd. (1845)
Entstehung
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12 eine Seele, welche mich durch Zartheit und Friſche entzückte und durch Erhabenheit des Denkens mich erhob. Ihr Herz war vielleicht eben ſo ehrgeizig wie das mei⸗ nige; während ich meine Beſtrebungen durch Ziererei verdeckte, wurden die ihrigen durch Scheu gemildert und durch religiöſes Gefühl gereinigt. Es gab flüch⸗ tige Zeitpunkte, worin ich ihr mein Inneres erſchloß und durch einen Blick des Mitgefühls und der Begei⸗ ſterung ermuthigt wurde.

Ja, dachte ich, auf Ehrenſtellen iſt meine Be⸗ ſtrebung gerichtet, doch ſie werde ich bitten, dieſelben zu theilen und zu veredeln. Kurz, ich liebte, wie andere Männer lieben, dachte mir in ihr eine Voll⸗ kommenheit und gelobte bei mir ſelbſt, derſelben nachzueifern, Gedanken und Vorſätze, welche allein die Zeit zu beſtätigen oder als eitel darzuſtellen ver⸗ mochte.

Wo habe ich doch mich ſelbſt verlaſſen? wie der Irländer ſagt auf dem Wege zu Lord Dawtons Wohnung. Ich hatte das Glück, den Herrn zu Hauſe zu treffen; er ſchrieb an einem mit Broſchüren und Büchern zum Nachſchlagen bedeckten Tiſche.

Still, ſtill, Pelham, ſprach Seine Lordſchaft,

ein ruhiger, nachdenklicher, kleiner Mann, der immer über Kleinigkeiten wiederkäut;ſtill! oder haben Sie die Güte, in dieſer Geſchichte nachzuſchlagen, um die Jahrzahl des Coneils von Piſa aufzufinden. Recht gut, mein junger Freund, dankte er mir, als ich ihm die verlangte Kunde gegeben hatte; wollte Gott, ich könnte dieſe Broſchüre vor morgen

beendet ſo viel V brechun Zuſamn bringen machen

Lor: legte mi lich die nehmen, ihm, we Broſchü

Da haben,!