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dem von mir erwähnten Dickicht ſtille ſtand. Mein An⸗ blick wurde ihr durch einen der Eibenbänme entzogen; ſie blieb nur einige Augenblicke ſtehen, warf ſich dann auf den Boden und ſchluchzte ſo laut, daß ich dieß auf dem Orte, wo ich ſtand, vernehmen konnte. Ich war im Zweifel, ob ich bleiben oder weiter gehen ſollte. Nein Weg führte vorüber; es konnte gefährlich ſeyn, eine ſo körperhafte Erſcheinung zu unterbrechen. Meine Nen⸗ gier war jedoch gereizt und meine Füße halb erfroren; ich hatte alſo zwei dringende Gründe zum Vorbeigehen. Auch habe ich mich niemals vor Lebendigen oder Todten gefürchtet.
Somit verließsich meinen Verſteck. Ich hatte noch nicht drei Schritte zurückgelegt, als die Geſtalt ſich er⸗ hob und, aufgerichtet, bewegungslos vor mir ſtand. Ihr Hut war vom Kopfe gefallen; der Mond beſchien das volle Geſicht. Als ihr Blick mich traf, fuhr ich zu⸗ rück und empfand, wie mein Blut erſtarrte. Allein nicht der wilde Ausdruck des heftigen Grams, welcher auf den farbloſen und eingeſunkenen Zügen ruhte, nicht deren ſchneller Weckſel von Wuth und Trotz hatte die Wir⸗ kung. Ungeachtet der furchtbaren, in jenes Antlitz ein⸗ gegrabenen Verwüſtungen, das einſt von der Anmuth des Kindesalters glänzte, erkannte ich mit einem Blick die noch immer edeln und ſchönen Züge: Reginald Glan⸗ ville ſtand vor mir! Ich erlangte ſogleich meine Faſſung wieder, ging auf ihn zu und rief ihn bei Namen. Schnell wandte er ſich um, allein ich litt nicht, daß er mir ent⸗ wiſchte: ich ergriff ihn beim Arme und zog ihn zu mir her.„Glanville,“ rief ich aus,„ich bin es: Ihr alter
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