Ich, der eich des
iergaug Näch⸗ en und
loß ich,
htlichen Nacht,
würdig
h mich eme⸗ befrie⸗ Beſuch
hn
war weit aus
33
durch den Kirchhof von..., denſelben, welchen Lord
Vincent in ſeiner Anekdote vom Frem⸗ den beſchrieben hatte. Die Nacht war mondhell und windig; nur wenige kleine Wolken fuhren ſchnell am Monde vorüber, deſſen volle Scheibe ſich am Himmel zeigte und durch die froſtige Luft mit dem durchſichtigen Glanz unſeres nördlichen Winters ſtrahlte. Ich ging ſchnell, bis ich zum Kirchhofe gelangte, und konnte es alsdann nicht unterlaſſen, obgleich romantiſches Ge⸗ fühl mir ſonſt fremd iſt, einige Augenblicke die außerge⸗ wöhnliche Schönheit der Landſchaft zu betrachten. Die Kirche ſelbſt iſt ſehr alt, alleinſtehend und von dun⸗ keln ſie zeigt die rohe Einfachheit der älteſten gothiſchen Bankunſt. Zwei große dunkle Eibenbäume kreuzten ſich über Gräbern, die nach Größe und Aus⸗ ſchmückung der letzte Beſitz einiger früheren Herren des Bodens zu ſeyn ſchienen. Links war der Boden mit dichtem und üppigem Gebüſch von immergrünen Bäu⸗ men umgrenzt, und ans dieſem erhob ſich eine hohe nackte Eiche, ernſt und blattlos, das Sinnbild der Ein⸗ ſamkeit und des Verfalles; einige Grabſteine lagen zer⸗ ſtreut und waren meiſt durch langes und wildwachſen⸗
des Gras bedeckt, welches ſie umwand und ſich empor⸗
ſchlang; über das Ganze ergoß der blaue Himmel und
der ſtille Mond das feierliche Licht, deſſen Wirkung ſo⸗
wohl auf die Landſchaft wie auf das Gefühl ſich un⸗ möglich beſchreiben läßt.
Ich wollte gerade weiter gehen, als eine ſchlanke dunkle Geſtalt, in einen Mantel wie ich gehüllt, an der andern Seite der Kirche langſam vorüberging und an
I. 3
3


