Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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Nutzen ſeyn, wie manche andere von ſcheinbar größeren Folgen. Theurer Sohn! Du darfſt niemals vergeſſen, daß Du bei allen jungen Leuten, welche Du Dir jetzt zu Freunden machſt, den Vortheil im Auge behalten mußt, den Du ſpäter von ihnen erlangen kannſt. Dieß nennen wir Welt⸗ und Menſchenkenntniß, und zu deſſen Erlangung biſt Du auf eine öffentliche Schule geſchickt worden.

Indeß muß ich, wie ich glaube, zu meiner Schande geſtehen, daß ſehr wenig Rückſichten der Weltklugheit, ungeachtet der Ermahnungen meiner Mutter, ſich in meine Freundſchaft zu Reginald Glanville miſchten. Ich liebte ihn mit ſolcher Wärme, daß ich mich ſeitdem ſelbſt darüber gewundert habe.

Er war von ſonderbarem Charakter. So pflegte er an ſchönen Sommertagen, wenn Alle ſonſt mit Spiel ſich unterhielten, ohne Geſellſchaft und ſeinen eigenen Gedanken nachhängend, am Flußufer zu ſpazieren; auch ſchon während dieſer frühen Jugend hatten dieſelben eine tief und leidenſchaftlich düſtere Färbung. Er zeigte in ſeinem Weſen ſo viel Zurückhaltung, daß man die⸗ ſelbe als Kälte oder Stolz betrachtete und mit einer ziemlich allgemeinen Abneigung erwiederte. Bei denen, die er liebte, erwies er jedoch Offenheit und Wärme; Niemand konnte alsdann aufmerkſamer ſeyn, um An⸗ deren Gefälligkeit zu erweiſen, ſo wie gleichgültiger, Ge⸗ fälligkeiten ſelbſt zu erlangen; gänzliche Abweſenheit aller Selbſtſucht, ſo wie eifriges und thätiges Wohlwollen bildeten ſeine hauptſächlichſten Charakterzüge. Oft ſah ich, wie er mit ſorgloſer Gutmüthigkeit die aufreizendſten

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