Teil eines Werkes 
1. Bd. (1845)
Entstehung
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Beſchimpfungen von Knaben ertrug, welche jünger wie er ſelbſt waren; allein ſein Zorn war beinahe unver⸗ ſöhnlich, ſobald ich oder ein anderer ſeiner näheren Freunde beleidigt oder geplagt wurde. Obgleich ſein Körperbau nur ſchwach war, ſo hatte doch frühe Uebung ſeiner Muskeln Stärke und Gewandtheit ſeinen Gliedern ertheilt; ſo oft er an Körperübungen, wenn auch ſelten, Antheil nahm, gab ihm ſeine Geſchicklichkeit Vertrauen und ließ ihn mit Erfolg jede Unternehmung durchfüh⸗ ren, zu deren Verſuch ſein Löwenmuth ihn anſpornte.

Dieß iſt die kurze und unvollkommene Skizze vom Charakter Reginalds Glanville, des Einzigen, der von allen meinen früheren Bekannten am meiſten von mir verſchieden war, den ich jedoch am meiſten liebte, und deſſen zukünftiges Schickſal am meiſten mit dem mei⸗ nigen verwoben wurde.

Als ich Eton verließ, war ich in der erſten Klaſſe. Da man mich insgemein für einen ſehr gut erzogenen Knaben hielt, ſo wird es für die Bewunderer des gegen⸗ wärtigen Erziehungsſyſtems nicht unangenehm ſeyn, wenn ich hier einen Augenblick anhalte, um mein da⸗ maliges Weſen darzulegen. Ich konnte zwanzig la⸗ teiniſche Verſe in einer halben Stunde ſchreiben; ich konnte ohne engliſche Ueberſetzung die leichten lateini⸗ ſchen Schriftſteller, und mit einer ſolchen viele ſchwerere verſtehen; ich konnte Griechiſch mit Flüſſigkeit leſen und aus dieſer Sprache ſogar mit Hülfe einer lateiniſchen, meinen Ausgaben beigedruckten Ueberſetzung übertragen. Man hielt mich für ſehr geſchickt, denn ich hatte dieß ganze Kapital von Gelehrſamkeit nur in acht Jahren