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von den Tugenden, welche die Zierde und das Leben des Frie⸗ dens ausmachen, den Erſchütterungen des Kampfes ent⸗ ſproſſen ſind!“ Hier begann Squills wieder einige matte Lebenszeichen an den Tag zu legen; aber mein Vater ließ eines jener zahlloſen Waſſerwerke gegen ihn los, mit welchen ſein wunderbares Gedächtniß ſtets ausgerüſtet war.„Des⸗ halb hat ein wenigſtens in weltlicher Erfahrung tiefbewan⸗ derter Philoſoph nicht mit Unrecht bemerkt“—(bei dieſen Worten ſchloß Squills ſeine Augen und wurde wieder leb⸗ los)—„es iſt eine ſeltſame Vorſtellung, daß der Krieg, welcher von allen Dingen als das wildeſte erſcheint, die Lei⸗ denſchaft der heroiſchſten Geiſter ſeyn ſoll. Doch gerade im Krieg wird der Knoten der Freundſchaft am engſtengeſchloſſen; in ihm leiſtet man ſich am meiſten gegenſeitige Hilfe, unter⸗ zieht ſich gemeinſchaftlich der Gefahr und übt vorzugsweiſe vas Gebot der Nächſtenliebe— denn Hervismus und Phi⸗ lanthropie ſind faſt ein und daſſelbe.““
Mein Vater ſchwieg und ſann eine Weile nach. Squills, wenn er anders noch am Leben war, hielt es für gut, ſich noch immer ſcheintodt zu ſtellen.
„Ich will zwar damit nicht ſagen,“ fuhr Mr. Caxton fort,„es ſey eine Pflicht, das zur Leidenſchaft zu ſteigern, was wir vielmehr als eine ſchreckliche Nothwendigkeit über uns ergehen laſſen müſſen. Ihr habt vollkommen Recht, Mr. Squills— der Krieg iſt ein Uebel, und weh denen, welche unter nichtigen Vorwänden die Janusthore öffnen
*Shaftesburh.


