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könnt Ihr, ohne den Schrecken, welche die nach Jernſalem marſchirenden Heerſchaaren einflößten— wie könnt Ihr wiſſen, daß der Halbmond nicht auch über andere Reiche ge⸗ glänzt hätte, als die waren, welche Roderich an die Mau⸗ ren verlor? Wäre das Chriſtenthum nicht eine Leidenſchaft geweſen und hätte dieſe Leidenſchaft weniger ganz Europa aufgewühlt— wie könnt Ihr wiſſen, daß das Glaubensbe⸗ kenntniß der Araber, welches damals auch eine Leidenſchaft war, nicht ſeine Moſcheen aufpflanzen durfte in dem Forum von Rom oder an der Stelle von Notre Dame? Meint Ihr denn, in dem Krieg zwiſchen Glaubensbekenntniſſen großer Völkerſtämme könne die Vernunft des Weiſen einen erfolg⸗ reichen Kampf beſtehen mit der Leidenſchaft von Millionen? Der Begeiſterung muß Begeiſterung entgegentreten. Der Kreuzfahrer kämpfte um das Grab Chriſti, hat aber das Le⸗ ben des Chriſtenthums gerettet.“
Mein Vater hielt inne. Sguills benahm ſich ganz leidend; er kämpfte nicht mehr— die Fluth hatte ihn er⸗ tränkt.
„So wird denn auch,“ nahm Mr. Carton ruhiger wieder auf,„wenn wir von ſpäteren Kriegen auch noch nicht einſehen, wie viel Gutes der Allweiſe aus ihren Uebeln hervorruft— unſere Nachwelt ihren Nutzen ſo deutlich le⸗ ſen, wie wir jetzt den Finger der Vorſehung erkennen in den Gräbern von Marathon oder in Peter, dem Einſiedler, der nach den Schlachtgefilden Paläſtina's vorangeht. Auch wenn wir zugeſtehen, daß der Krieg der nächſten Generation viel Unheil bringt, können wir nicht in Abrede ziehen, daß viele
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