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Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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pheten erweifen; denn im Lauf meiner ärztlichen Prapis habe ich gefunden, daß die Menſchen ſchnell genug aus der Welt gehen, ohne daß ſie ſich in Stücke hacken oder in die Luft ſprengen. Der Krieg iſt ein großes Uebel.

Blanche—(an Squills vorbeigehend und nach Ro⸗ land hinblickend.)— Bſt!

Roland bleibt ſtumm.

Mr. Caxton.— Der Krieg iſt ein großes Uebel; aber auch das Böſe muß in der Hand der Vorſehung mit⸗ wirken zu den phyſiſchen und moraliſchen Zwecken der Schöpfung. Das Vorhandenſein des Böſen hat ſchon wei⸗ ſere Köpfe in Verlegenheit geſetzt, als die unſrigen ſind, Squills. Ohne Zweifel aber iſt Einer über uns, der ſeine Gründe dafür hat. Der Höcker der Kampfluſt ſcheint am menſchlichen Schädel ebenſo allgemein zu ſeyn, als der der Geſchlechtsliebe, und wenn er zu unſerer Organi⸗ ſation gehört, ſo iſt er ſicherlich nicht ohne Grund da. Es iſt weder gerecht gegen das menſchliche Geſchlecht, noch vernünftig dem Lenker aller Dinge gegenüber, annehmen zu wollen, der Krieg werde ausſchließlich und vermeſſen durch menſchliche Verbrechen und Thorheiten herbeigeführt. Wenn er auch Schlimmes in ſeinem Gefolge hat, ſo ent⸗ ſpringt er doch oft aus Bedürfniſſen, welche ſich in das Netz⸗ werk der Geſellſchaft verweben, und beſchleunigt im Ein⸗ klang mit den Planen des Allwiſſenden die große Endauf⸗ gabe des menſchlichen Geſchlechtes. Kein einziger bedeu⸗ tender Krieg hat je die Erde verwüſtet, ohne daß er Saaten zurückließ, die zu unberechenbaren Segnungen heranreiften!