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Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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Piſtſtratus ſaßen in ber Nähe der Wiege und ſprachen flü⸗ ſternd mit einander, als mein Vater den Schirm bei Seite ſchob und ſagte:

„So— die Arbeit iſt fertig und kann jetzt in die Druckerei gehen, ſobald Du willſt.“

Mein Vater nahm die Glückwünſche, mit welchen er jetzt überſprudelt wurde, mit ſeinem gewöhnlichen Gleich⸗ muth hin. Die Hand in ſeine Weſte geſteckt, ſtand er vor dem Herde und ſagte nachſinnend:

„Unter den letzten Blendwerken des menſchlichen Irr⸗ thums mußte ich auch Rouſſeau's Phantasma von dem ewi⸗ gen Frieden und alle ähnlichen idylliſchen Träume berühren, welche das Vorſpiel zu den blutigſten Kriegen machten, die auf mehr als tauſend Jahre hinein die Erde erſchütterten.“

„Wenn man ſich aus Zeitungen ein Urtheil bilden kann,“ bemerkte ich,„ſo tauchen jetzt dieſelben Täuſchungen wieder auf. Wohlwollende Theoretiker gehen umher und prophezeien aus dem ſibylliniſchen Orakel des Hauptbuchs den Frieden als poſitive Gewißheit, fo daß wir keine Ka⸗ nonen mehr zu kaufen brauchen, wenn wir nur Wolle gegen Korn austauſchen können.“

Mr. Squills—(der ſich jetzt faſt ganz vom Ge⸗ ſchäft zurückgezogen hat und in Ermanglung einer beſſeren Beſchäftigung jüngſter Zeit unterſchiedlichen„Demonſtratio⸗ nen im Norden“ anwohnte, ſo daß er ſeitdem gerne vom Fort⸗ ſchritt, dem Geiſt der Zeit und„uns, den Männern des neunzehnten Jahrhunderts“ ſpricht).— Ich hoffe von Her⸗

zen, daß ſich dieſe wohlwollenden Theoretiker als wahre Pro⸗