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Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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durch Auſtins Rath, durch ſeine Berufung an ihren Ver⸗ ſtand und ihre Liebe herbeigeführt wurde.„Trevanion,“ ſagte er,„ſollte mehr als Troſt— ſollte auch Heiterkeit und Zufriedenheit bei Euch finden. Euer Kind iſt fern von Euch— die Welt fluthet dahin— und ihr beide müßt euch gegenſeitig Alles in Allem ſeyn. Sorgt dafür, daß dies ſo werde.“ Nach ſo vielen weit abführenden Wegen müſſen die Beiden, nachdem ſie in der Jugend getrennt wurden, an der Neige des Lebens ſo wieder zuſammentreffen. Dort, auf demſelben Schauplatze, wo Auſtin und Ellinor ſich zu⸗ erſt kennen gelernt hatten, hilft er ihr die Wunden heilen, welche der Ehrgeiz, der ihre Geſchicke trennte, geſchlagen, und beide gehen gemeinſchaftlich zu Rathe, wie das Glück des vorgezogenen Nebenbuhlers zu ſichern ſey.

Nach all der Mühe, der Sorge und dem Ehrgeiz eines viel angefochtenen öffentlichen Lebens Trevanion und Ellinor zu ſehen, wie ſie ſich näher und näher kommen und zum er⸗ ſtenmal das häusliche Leben mit ihrem Zauber kennen lernen — in der That, dies wäre ein Thema, würdig eines Elegien⸗ dichters, wie Tibull.

Inzwiſchen hat jedoch eine jüngere Liebe, aus deren Geſchichte keine befleckten Blätter auszutilgen ſind, den Sommer aufs Angenehmſte benützt.„Zwei Herzen ohne Arg finden ſich leicht zuſammen,“ ſagt ein Sprüchwort, das ſich bis auf Confucius zurückführen läßt. O ihr Tage ſtillen ſonnigen Lichtes, das von uns wiederſpiegelt— o ihr Tum⸗ melplätze, ſtets theurer werdend durch einen Blick, ein Wort,

ein Lächeln oder ein entzücktes Schweigen, als ſich mit jeder