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Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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ereifern und nährt nicht mehr den gekränkten Stolz ihres Gatten mit erbitternder Theilnahme. Sie iſt jetzt eine treue Genoſſin ſeiner dermaligen Beſchäftigungen, wie ſie es bei ſeinen früheren war, und zeigt Intereſſe für Landwirth⸗ ſchaft, Gärten, Blumen und die philoſophiſchen Pfirſiche von den akademiſchen Bäumen, welche Sir William Temple in ſeiner anmuthigen Abgeſchiedenheit heranzog. Ja noch mehr— ſie ſitzt neben ihrem Gatten in der Bibliothek, liest die Bücher, welche er liest, oder beſchwatzt ihn, wenn ſie la⸗ teiniſch ſind, ſie ihr zu überſetzen. Unmerklich führt ſie ihn zu Studien, die weiter und weiter von den blauen Büchern abliegen, und lockt ihn, meines Vaters Winken folgend „In ſchön're Welten, ſelbſt den Weg ihm bahnend.“

Sie ſind unzertrennlich. Wie Derby und Johanna ſieht man ſie zuſammen in der Bibliothek, im Garten oder in dem be⸗ ſcheidenen kleinen Pony⸗Phaeton, gegen welchen Lord Ulver⸗ ſtone den feurigen Hengſt vertauſcht hat, der vordem mit ſei⸗ nen lebhaften Augen ein treues Abbild des geſchäftigen Tre⸗ vanion war. Ein rührender, ſchöner Anblick! Und dabei zu denken, welchen Sieg über ſich ſelbſt die ſtolze Frau errungen haben mußte! Nie ein Gedanke, der zu murren ſcheint, nie ein Wort, welches den ehrgeizigen Mann zurückriefe von der Philoſophie, zu welcher ſein regſamer Geiſt Zuflucht genommen hat. Und bei der Anſtrengung iſt ihre Stirne ſo heiter geworden! Der bekümmerte Ausdruck, der ſonſt auf ihrem ſchönen Antlitz lagerte, verſchwindet mehr und mehr. Und was mich am meiſten bewegt, iſt der Gedanke, daß dieſer Wechſel, welcher ſo viel Glück in Ausſicht ſiellt,

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