der ihn vernachläſſigt; aber ein Geck in Ideen— ei, je jünger er iſt, deſtw unnatürlicher und unangenehmer erſcheint er mir. — Nun, Albert,— über dieſe Hecke, Sir!“
„Ueber dieſe Hecke, Papa? Der Pony wird es nicht zu Stande bringen.“
„Dann fürchtsich,“ ſagte Lord Caſtleton, indem er höflich ſeinen Hut abnahm,„daß wir das Vergnügen Deiner Geſell⸗ ſchaft entbehren müſſen.“
Der Knabe lachte und nahm einen ritterlichen Anlauf nach der Hecke, obſchon ich an dem Wechſel ſeiner Farbe be⸗ merkte, daß er ein wenig Angſt davor hatte. Der Pony konnte nicht über die Hecke ſetzen, war aber ein Thier von Takt, das ſich zu helfen wußte und zappelte durch wie eine Katze, wobei allerdings die raphaelblaue Jacke des Reiters unterſchiedliche Riſſe davon trug.
Lord Caſtleton bemerkte lächelnd:
„Ihr ſeht, ich lehre ſie, eine Schwierigkeit auf die eine oder auf die andere Weiſe zu überwinden. Unter uns ge⸗ ſprochen,“ fügte er ernſt bei,„ich bemerke, daß aus der Ge⸗ neration nach der, in welcher ich zuerſt auszog und mir's wohl ſeyn ließ, eine ganz andere Welt aufgeht. Demgemäß will ich meine Jungen erziehen. Reiche Edelleute müſſen heut zu Tag nützliche Menſchen ſeyn, und wenn ſie nicht über das Geſtrüpp ſpringen können, müſſen ſie ſich mit Durchklet⸗ tern helfen. Seyd Ihr nicht mit mir einverſtanden?“
„Von ganzem Herzen.“
„Durch das Heirathen wird der Mann viel weiſer,“ ſagte der Marquis nach einer Pauſe.„Ich muß jetzt


