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Der ſchöne Liebling der Natur und des Glücks hatte eine gewiſſe Hülfloſigkeit an ſich, welche bei einer ſo hohen Stel⸗ lung ſogar eine Anmuth in ſich barg und vielleicht dazu beitrug, Fanny's häuslichen Frieden zu ſichern, denn ſie diente dazu, ſie an diejenigen zu feſſeln, welche Einfluß über ſie gewonnen hatten, da ſie zum Glück von einem liebevollen Sinn begleitet war. Wäre jedoch Fanny weniger begünſtigt geweſen von den Umſtänden und weniger geſchützt vor jedem Wind, der ſie allzu rauh heimſuchen konnte— hätte ſie als die Gattin eines Mannes von untergeordnetem Rang nicht jenen hohen Sitz und den ſeidenen Baldachin einnehmen kön⸗ nen, welche den verzogenen Lieblingen des Glücks vorbehalten ſind, ſo wäre dieſe Hülfloſigkeit vielleicht zankluſtig geworden. Ich dachte an die arme Ellen Bolding und ihre ſeidenen
Schuhe. Fanny ſchien mit ſeidenen Schuhen in die Welt.
gekommen zu ſeyn und war alſo nicht geeignet, da zu gehen, wo ſich Geſtrüpp und Steine befanden! Aus dem Geplan⸗ der um mich her vernahm ich etwas, was mir dieſe Anſicht über Lady Caſtleton's Charakter beſtätigte und zugleich meine Bewunderung gegen ihren Gatten erhöhte; denn ich erſah daraus, wie weiſe ihre Wahl geweſen war und wie entſchloſ⸗ ſen er ſich darauf vorbereitet hatte, ſein Eigenthum zu vertheidigen. Als ich eines Abends ein wenig abſeits von der übrigen Geſellſchaft neben zwei Männern von der Lon⸗ doner Welt ſaß, hörte ich in ſtummer Theilnahme ihrem Ge⸗ ſpräch zu, denn es behandelte die on dits und die Anekdoten eines Gebiets, welches mir lange fremd geweſen war. Einer von den Beiden ſagte:


