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Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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ſie nach den erſten freundlichen Begrüßungen bei,„zwei neue, wenn die alten dahin ſind.“

Die leichte Melancholie wich aus ihrer Stimme, als ſie, nachdem ſie mir den kleinen Viscount vorgeſtellt hatte, den verſchämteren Lord Albert heranzog, der in der That um Stirne und Augen etwas von dem feinen, geiſtvollen Ausdruck ſeines Großvaters hatte, deſſen Namen er trug.

Lord Caſtleton's auf Alles Rückſicht nehmender Takt war ſchnell bereit, der Verlegenheit ein Ende zu machen, die gerne eine Folge ſolcher Vorſtellungen iſt; er ſtützte ſich leicht auf meinen Arm, zog mich vorwärts und machte mich mit den Gäſten bekannt, die mehr zu unſerer mittelbaren Nachbarſchaft gehörten und durch ihre warme Hetzlichkeit andeuteten, daß ſie bereits auf meine Einführung vorbe⸗ reitet waren.

Das Diner wurde jetzt angekündigt, und ich freute mich auf die Erleichterung und Abgeſchiedenheit, welche ſich bieten, wenn man in einer großen, gemiſchten Geſellſchaft auf einem eigenen Stuhl Platz nehmen kann.

Ich blieb drei Tage in dem Hauſe. Trevanion hatte ganz Recht, wenn er ſagte, Fanny werde eine„treffliche vor⸗ nehme Dame“ abgeben. Welcher vollkommene Einklang in ihrem Benehmen und in ihrer Stellung! Sie hatte von ver verführeriſchen mädchenhaften Heiterkeit und der bezau⸗ bernden Gefallſucht eben noch genug beibehalten, um die Würde in ihrer Haltung, welche ſie unwillkürlich angenom⸗ men— vielleicht weniger als vornehme Frau, denn als Gattin und Mutter— zu mildern. Mit welcher feinen Bildung, die