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Diner. Ich war jedoch keine zehn Minuten allein, als die Thüre aufging und Trevanion— wie ich ihn noch immer nennen will— vor mir ſtand. Sein Gruß und Willkomm war ſeh herzlich. Wir ſetzten uns nieder, und er plauderte in ſeiner derb beredten und nachläſſig gelehrten Art fort, bis die Halbſtundenglocke läutete. Er ſprach von Auſtralien, dem Wackefield⸗Syſtem— von der Viehzucht— von Bü⸗ chern, von der Mühe, die ihm das Ordnen ſeiner Bibliothek machte— von den Entwürfen, ſeine Güter zu verbeſſern und zu verſchönern— von ſeiner Freude, daß mein Vater ſo gut ausſah, und ſeinem Entſchluß, ſich recht viel ſeines Um⸗ gangs zu erfreuen, möge nun dies ſeinem alten Univerſi⸗ tätsfreund recht ſeyn oder nicht— kurz von Allem, nur nicht von der Politik und ſeiner eigenen miniſteriellen Lauf⸗ bahn, durch dieſes Schweigen andeutend, wo der wunde Fleck ſaß. Aber abgeſehen von dem bloßen Wirken der Zeit kam er mir in ſeiner Muße angegriffener und abgehärmter vor, als in dem vollen Strom des Geſchäftslebens, und die frühere Kurzangebundenheit ſeines Weſens ſchien jetzt eine fieberiſche Aufregung in ſich zu bergen. Ich hoffte, mein Va⸗ ter werde den Umgang mit ihm nicht zu vermeiden ſuchen, denn ich fühlte, daß der müde Geiſt der Beruhigung bedurfte.
Das zweite Läuten hatte kaum ausgetönt, als ich in das Beſuchzimmer trat. Es waren wenigſtens zwanzig Gäſte anweſend— ohne Zweifel jeder ein Planet in der Welt des Nuhms oder der Mode, der wieder ſeine eigenen Trabanten hatte. Aber ich ſah nurzwei Geſtalten deutlich— zuerſt Lord Caſtleton mit Stern und Band, etwas ſtärker und ſtattlicher


