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meinen Puls legteſt und mit der andern die feſte Musculatur meines Armes unterſuchteſt.—„Alles dies rührt von mei⸗ nem zitronſauren Eiſen her. Nichts Beſſeres für Kinder! Es wirkt auf die Gehirnentwicklung der Hoffnung und der Kampfluſt.“ Auch die arme Mrs. Primmins darf ich nicht ganz übergehen; ſie nennt mich noch immer„Maſter Siſty“ und verzweifelt faſt, daß ich die neuen Flanellleibchen nicht tragen will, an denen ſie mit ſo viel Freude gearbeitet hat. „Junge Gentlemen ſind im Wachſen ſo leicht der galoppi⸗ renden Schwindſucht ausgeſetzt!“— Sie kannte, als ſie in Torquay lebte, gerade ſo Einen, wie Maſter Siſty, der dahin⸗ welkte und auslöſchte, wie eine Lichtſchnuppe, blos deßhalb, weil er kein Flanellleibchen tragen wollte.“ Dabei macht meine Mutter ein ernſtes Geſicht und ſagt:„Man kann nicht zu vorſichtig ſeyn.“
Plötzlich geräth die ganze Nachbarſchaft in die größte Aufregung. Trevanion— ich bitte ihn um Verzeihung— Lord Ulverſtone kömmt, um ſich für beſtändig in Compton niederzulaſſen. Täglich ſind fünfzig Hände beſchäftigt, um mit möglichſter Haſt das Gut in gehörige Ordnung zu brin⸗ gen. Fracht⸗ und andere Wagen haben alle die Bedürfniſſe ausgeladen, die ein großer Mann an dem Platze braucht, wo er eſſen, trinken und ſchlafen will— Bücher, Weine, Gemälde und Möbelwerk. Ich erkenne wieder meinen alten Gönner. Er macht Ernſt in Allem, was er thut. Mein Freund, der Gutsverwalter, theilt mir mit, Lord Ulverſtone finde, daß ſein Lieblingsſitz bei London zu vielen Störungen ausgeſetzt ſey; außerdem habe er dort alle Verbeſſerungen angebracht,


