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Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
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die ſich durch Reichthum und Thatkraft erzielen laſſen, weß⸗ halb ihm jenes Gut weniger landwirthſchaftliche Beſchäf⸗ tigung, für die er mehr und mehr Vorliebe gewonnen, biete, als die weiten fürſtlichen Domänen, welche bisher das Auge des Herrn hatten entbehren müſſen.„Ich weiß, er iſt ein braver Farmer, ſo weit die Theorie geht,“ bemerkte der Verwalter,„glaube aber nicht, daß wir hier im Norden nöthig haben, von den vornehmen Herren zu lernen, wie wir den Pflug führen müſſen.“ Der Verwalter fühlt ſich in ſeiner Würde gekränkt, iſt aber ein ehrlicher Kerl und freut ſich von Herzen, daß die Familie wieder an dem alten Platz ihren Sitz nimmt.

Sie ſind angekommen— mit ihnen die Caſtletone und eine ganze Schaar von Gäſten. Die Grafſchaftszeitung iſt angefüllt mit vornehmen Namen.

„Was um's Himmelswillen denkt auch Lord Ulverſtone, daß er ſich den Anſchein gibt, als wolle er läſtigen Beſuchen aus dem Wege gehen?“

„Mein lieber Piſiſtratus,“ antwortete mein Vater auf dieſen Ausruf,„nicht die Gäſte, welche kommen, ſondern die⸗ jenigen, welche wegbleiben, wirken am ſtörendſten auf die Ruhe eines abgetretenen Miniſters. In der ganzen Pro⸗ ceſſion ſieht er nur die Bilder des Brutus und des Caſſius — und dieſe ſind nicht da! Zudem, verlaß Dich darauf, machte ein Bergewinkel in eine ſo große Nähe von London nicht Lärm genug. Du ſiehſt, ein abgetretener Staatsmann iſt wie jener ſchöne Karpfe— je weiter er aus dem Waſſer ſpringt, deſto ſtärker iſt das Geplätſcher, wenn er wieder

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