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Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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Lange Entbehrung der Bücher hat allen meinen Ap⸗ detit danach wieder hergeſtellt. Wie viel habe ich nachzuholen — welche umfaſſende Liſte von leſenswerthen Büchern iſt nicht von mir und meinem Vater aufgezeichnet worden! Es liegt genug vor mir, um alle freie Zeit meines Lebens aus⸗ zufüllen. Nur mit dem Griechiſchen und Lateiniſchen ſteht es ſtille, und nichts hat einen größeren Zauber für mich, als vas Italieniſche. Blanche und ich leſen den Metaſtaſio zum großen Aerger meines Vaters, welcher dieſe Lektüre„Un⸗ rath“ nennt und uns dafür den Dante empfehlen möchte. Ich will jedoch vorderhand nichts von den Seelen

„Che son contenti

Nel kuoco;“ denn ich gehöre bereits zu den„beate gente.“ Aber unge⸗ achtet des Metaſtaſio ſind wir beide, Blanche und ich, doch nicht ſo vertraut, als bei ſo nahen Verwandten der Fall ſeyn ſollte. Sind wir zufällig allein beiſammen, ſo werde ich ſo ſtumm, wie ein Türke, ſo förmlich, wie Sir Charles Grandiſon, und ich ertappte mich letzthin ſelbſt darüber, wie ich ſie Miß Blanche nannte.

Doch ich darf dich nicht vergeſſen, ehrlicher Squills— auch nicht deine Freude über meine Geſundheit und mein Glück, oder deinen ſtolzen Ausruf, als du die eine Hand auf Wenn auch einzelne Wechſelfälle eintraten, ſo fürchtete ich doch nichts für ſeinen Erfolg; jetzt aber, im Jahre 1819, zittere ich bei dem Gedanken an die Wirkung, welche die Entdeckung der Gold⸗ minen in Californien auf ſeine lebhafte Einbildungskraft üben muß. Wenn du dieſer Schlinge entgehſt, Onkel Jack, res age, tutus eris,— du biſt geborgen für Lebenszeit