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Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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Stoff hat ſich weit über die urſprünglichen Grenzen hinaus erſtreckt; nicht weniger als fünf Bände, und auch dieſe noch ſehr umfangreich, werden die Geſchichte des menſchlichen Irr⸗ thums umfaſſen. Wir ſind jedoch ſchon weit im vierten, und man darf Minerva nicht übereilen.

Mein Vater iſt ganz entzückt von Onkel Jacks„noblem Benehmen“, wie er es nennt, obſchon er mit mir ſchmält, daß ich das Geld genommen, und ſogar Bedenken darüber er⸗ hebt, ob er es wohl füglich behalten könne. In ſolchen Din⸗ gen iſt mein Vater ebenſo quirotiſch, wie Roland. Ich ſehe mich genöthigt, meine Mutter als Schiedsrichterin zwiſchen uns aufzubieten, und ſie bereinigt die Sache ſchnell durch eine Berufung an das Gefühl.„Ach, Auſtin, wie ſehr wür⸗ deſt Du mich demüthigen, wenn Du zu ſtolz wäreſt, von meinem Bruder anzunehmen, was er Dir ſchuldig iſt!“

„Velit, nolit, quod amica,“ entgegnete mein Vater, in⸗ dem er die Brille abnahm und die Gläſer putzte—„dies will heißen, Kitty, daß ein verheiratheter Mann keinen eige⸗ nen Willen mehr hat. Zu denken,“ fügte Mr. Carton nach⸗ ſinnend bei,„daß man in dieſer Welt nicht einmal mit der einfachſten mathematiſchen Definition ſicher geht! Du ſiehſt, Piſiſtratus, die Winkel eines ſo entſchieden ſchiefen Dreiecks, wie das Deines Onkels iſt, können am Ende doch denen des rechtwinkligen gleich werden!“*

„ Da ich wohl nicht wieder auf Onkel Jack zu ſprechen komme, ſo bitte ich den Leſer um Entſchuldigung, wenn ich nur in einer Note bemerke, daß dieſer ehrenwerthe Verwandte in

Auſtralien fortwährend überraſchend gute Geſchäfte macht, obgleich Tibbets Heil noch immer aus Mangel an Arbeitern ſtille ſteht.

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