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der lieblichſte Traum, der mich je in meiner Verbannung erfreut hat!
„Blanche, mein Bäschen wir ſehen uns wieder— Seele gegen Seele, mitten unter den Todten! Blick auf, Blanche; ich bin es.“
Viertes Kapitel.
„Geht zuerſt hinein und bereitet ſie vor, liebe Blanche; ich will an der Thüre warten. Laßt ſie angelehnt, damit ich durchſehen kann.“
Roland ſteht mit dem Rücken gegen die Wand; und über dem grauen Haupte des Soldaten iſt Rüſtzeng auf⸗ gehangen. Ein Blick auf die dunfle Wange und die hohe Stirne genügt, um mich zu überzeugen, daß hier keine Veränderung zum Schlimmeren, kein neues Zeichen von Verfall eingetreten iſt. Wenn je ein Wechſel ſtattfand, ſo kömmt mir Roland eher jünger vor, als zur Zeit meiner Abreiſe. Seine Stirne iſt ruhig und ohne die Merkzeichen der Scham; die Lippen, vordem ſo zuſammengepreßt, lä⸗ cheln wieder mit Leichtigkeit und ringen jetzt nicht mehr mit
dem Bemühen„keine Klage laut werden zu laſſen.“ Ein
Blick zeigt mir alles dies.
„Papae!“ ſagt mein Vater, und ich höre das Fallen eines Buches.„Ich kann keine Zeile leſen. Er kömmtmor⸗ gen— morgen! Wenn wir ſo alt würden, wie Methuſa⸗
lem, Kitty, ſo könnten wir doch nie den Menſchen mit der
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