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nicht verwiſcht haben. Du biſt taub gegen die Stimme dei⸗ ner Gebieterin, trotz ihres Lockens und Scheltens. Recht ſo — nur näher— näher, Bäschen Blanche, damit ich dich auch gehörig betrachten kann. Die Peſt über den Hund, er ſchießt von ihr weg, hat die Witterung aufgefunden und eilt auf die Strebewand zu. Jetzt— huſch— er iſt gefangen und drückt in ungalantem Winſeln ſein Mißvergnügen aus. Soll ich das Geſicht noch immer nicht ſehen? Es iſt in Juba's ſchwarzen Locken begraben. Auch noch Küſſe Garſtige Blanche! An ein einfältiges Thier zu verſchwenden, was, wie ich von Herzen hoffe, manchen ehrlichen Chriſtenmenſchen über die Maßen erfreuen würde! Juba kämpft vergeblich und wird fortgetragen. Ich glaube nicht, daß dieſe Augen eine wilde Glut bergen, und unmöglich paßt Rolands Adler⸗ naſe zu jener Stimme, die ich dem Girren einer Taube vergleichen möchte.
Ich verlaſſe meinen Wſteck und ſchleiche der Stimme und ihrer Eigenthümerin nach. Wohin geht ſie wohl? Nicht weit. Sie eilt auf den Hügel, auf welchem vordem die Herren des Schloſſes die Gerechtigkeit handhabten—
auf den Hügel, welcher das Land weit und breithin beherrſcht
und von dem aus man jetzt den Strahl der niedergehenden Sonne auffangen kann. Wie anmuthig iſt jene Haltung in ihrer gedankenvollen Ruhe! Welche zarte Wellenlinien bil⸗ det nicht harmoniſch Geſtalt und Gewand! Wie beſtimmt bei aller Weichheit nimmt ſich das regſame Bild gegen die Purpurtinten des Himmels aus! Und wieder tönt die ſüße Stimme in heiteren Trillern, gleich denen eines Vogels—
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