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Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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werdet ſelbſt erſtaunen. Ihr ſteht verwundert, wenn Ihr die Wißbegier, die ſchnelle Auffaſſung und die guten Antworten bemerkt. Auch findet man oft ein Vermögen beſonders ent⸗ wickelt; das Kind zeigt vielleicht Sinn für Mechanik und macht Euch das Modell eines Dampfbootes— es hat ein Ohr für Verſe und ſchreibt ein Gedicht, wie das, welches es aus dem Declamator' auswendig lernte— es legt ſich mit einer alten Jungfer Tante auf Botanik, wie Piſiſtra⸗ tus, oder ſpielt einen Marſch auf dem Pianoforte ſeiner Schweſter. Kurz, ſelbſt Ihr würdet erklären müſſen, Mr. Sguills, daß es ein wundervolles Kind ſey.“

„Auf mein Wort,“ erwiederte Mr. Squills gedanken⸗ voll,„es liegt viel Wahres in dem, was Ihr ſagt. Der kleine Tom Dobbs iſt wirklich ein wundervolles Kind— ebenſo Frank Steppington— und was den Johnny Skyles betrifft, ſo muß ich ihn Euch herbringen, damit Ihr ihn ſelbſt über Naturgeſchichte ſchwatzen hört und mit anſehen könnt, wie geſchickt er mit ſeinem kleinen Mikroſtop umzugehen weiß.“

„Der Himmel verhüte dies!“ ſagte mein Vater.„Und nun laßt mich fortfahren. Dieſe thaumata oder Wunder währen— bis wie lange, Mr. Squills? Bis der Knabe in die Schule kommt, und dann zerfließen ſie ſo oder ſo wie die Geiſter beim Hahnenſchrei in dünne Luft. Ein Jahr, nach⸗ dem das Wunderding in einer Schule geweſen iſt, quälen Euch Vater und Mutter, Onkel und Tante nicht mehr mit Berichten über ſein Thun und Treiben; das außerordent⸗ liche Weſen iſt ein ganz gewöhnlicher kleiner Knabe ge⸗ worden. Habe ich nicht Recht, Mr. Squills?“