deren Bruſt ich meine ſchmerzende Idealität lehnte—„meine Liebe, Piſiſtratus muß jetzt allen Ernſtes in die Schule.“
s„Gott behüte, Auſtin!— in ſeinem Alter?“
er„Er iſt jetzt faſt acht Jahre.“
„Aber er iſt ja ſchon ſo weit voran.“
Re„Dies iſt eben der Grund, warum er in die Schule ſoll.“
3„Ich verſtehe Dich nicht ganz, mein Lieber. Zwar weiß ich, daß ich ihn nichts mehr lehren kann; aber Du, der Du ein ſo geſcheidter—“
4. Mein Vater ergriff die Hand meiner Mutter.
3„Wir beide können ihn jetzt nichts lehren, Kitty,“ ſagte
er.„Wir ſchicken ihn in die Schule—“
ge„Zu einem Schulmeiſter, der viel weniger weiß, als
n. Du„
4.„Zu Knaben, die ihn wieder zu einem Knaben machen werden,“ entgegnete mein Vater faſt wehmüthig.„Meine
ht Liebe, Du erinnerſt Dich des Kenter Gärtners, der uns
8 dieſe Lambertnußbäume ſetzte. Sie ſtanden im dritten Jahre,
ſe und Du begannſt ſchon zu berechnen, was ſie einbringen
würden; wie Du aber eines Morgens in den Garten kömmſt,
findeſt Du ſie bis auf den Boden hinunter beſchnitten. Du
5 warſt verdrießlich und fragteſt nach dem Grund. Was ant⸗
wortete Dir der Gärtner? Es müſſe ſo ſeyn, damit ſie nicht zu frühe tragen. Es iſt hier kein Mangel an Fruchtbarkeit — aber wir müſſen die Zeit des Ertrags hinausrücken, da⸗ mit die Pflanze andaure.“ „Laßt mich in die Schule gehen,“ ſagte ich, den matten Kopf erhebend und meinem Vater zulächelnd. Ich verſtand


