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liche Gaben, die, der Himmel weiß wie, ſich in i Vollkommenheit ausgebildet hatten. Sie zeichnete hübſch und malte recht ſchöne Blumen; auch ſpielte ſie mehr als ein Inſtrument mit Gewandtheit, nicht bloß nach Weiſe der Koſtſchülerinnen. Sie ſang zwar nur in ihrer eigenen Sprache, aber Wenige konnten ihre ſüße Stimme hören, ohne von derſelben tief ergriffen zu werden. Ihre Muſik und ihre Lieder übten einen wunderbaren Einfluß auf mich. So er⸗ faßte denn eine Art träumeriſcher, aber doch wonniger Me⸗ lancholie mein ganzes Weſen, was um ſo auffallender erſchien, da mein Temperament früher kühn, thätig und frohſinnig geweſen war. Die Veränderung in meinem Charakter be⸗ gann auch auf meinen Körper zu wirken, und das kräftige lebhafte Kind wurde zu einem blaſſen, ſchmächtigen Knaben. Ich begann zu kränkeln und kopfhängeriſch zu werden. Man berief den Mr. Squills.
„Tonica,“ ſagte der Doktor,„und laßt mir ihn nicht immer über ſeinem Buch ſitzen. Schickt ihn hinaus in's Freie— er ſoll ſpielen. Komm' her, mein Junge— dieſe Organe werden zu groß,“ und Mr. Sauills, der ein Phre⸗ nolog war, legte ſeine Hand auf meine Stirne.„Alle Welt, Sir, was das für eine Idealität iſt und, Gott behüte mich — welcher Kunſiſinn!“
Mein Vater ſchob ſeine Pepiere bei Seite und ging, die Hände auf den Rücken gelegt, im Zimmer hin und her. Er ſprach kein Wort, bis ſich Mr. Squills entfernt hatte.
„Meine Liebe,“ ſagte er dann zu meiner Mutter, an
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