Druckschrift 
Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
Einzelbild herunterladen

38

In der That, was das ganze Jahr hindurch blüht, iſt beſſer, als ein armes Geranium, und ein Wort, das nie gebro⸗ chen wird, beſſer als ein Stück Steingut.“

Mein Kopf, der vorhin niedergeſunken war, hob ſich wieder; aber das freudige Strömen nach meinem Herzen er⸗ ſtickte mich beinahe.

„Ich bin gekommen, um Euch eine kleine Rechnung zu zahlen,“ ſagte mein Vater, der mich jetzt nach einem Spielwaarenladen geführt hatte.„Beiläufig,“ ſetzte er hin⸗ zu, während der Kaufmann lächelnd in ſeinem Buche den Po⸗ ſten nachſchlug,„ich glaube, mein Söhnlein da kann Euch ein viel ſchöneres Pröbchen franzöſiſcher Arbeit zeigen, als jenes Arbeitskäſtchen war, zu dem Ihr letzten Winter meiner Frau ein Loos aufſchwatztet. Laß ihn Deine Dominoſchach⸗ tel ſehen, mein Lieber.“

Ich brachte meinen Schatz zum Vorſchein, und der Kaufmann war ſehr freigebig mit Lobeserhebungen.

„Es iſt immer gut, mein Sohn, wenn man weiß, was eine Sache werth iſt, da man ja auf den Gedanken kommen kann, ſie wegzugeben,“ ſagte mein Vater.„Wenn mein junger Gentleman ſeines Spielzengs überdrüſſig würde, was könnt Ihr ihm dafür bezahlen?“

„Sir, entgegnete der Spielwaarenhändler,„ich fürchte, ich könnte nicht mehr als achtzehn Schillinge dafür aufwen⸗ den, wenn der junge Gentleman nicht etwa einiges von die⸗ ſen ſchönen Sachen daran nähme.“

„Achtzehn Schillinge!“ ſagte mein Vater.„Soviel würdet Ihr geben? Gut, mein Sohn; wenn Du Deiner