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Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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„Aber vielleicht würde es Dich freuen,“ nahm er wie⸗ der auf,„wenn plötzlich eine von den guten Feen, von denen Du geleſen haſt, die Dominoſchachtel in ein ſchönes Gera⸗ nium mit einem ſchönen blauweißen Topfe umwandelte, da⸗ mit Du das Vergnügen hätteſt, es Deiner Mamma auf den Fenſterſims zu ſtellen?“

„Ja wohl!“ entgegnete ich halbweinend.

„Mein lieber Junge, ich glaube Dir; aber gute Wünſche beſſern nichts an ſchlimmen Handlungen— ſie müſſen durch

gute Handlungen wieder ausgeglichen werden.“

Mit dieſen Worten ſchloß er die Thüre und ging hinaus. Seine Worte brachten mich in die größte Verwirrung, da ich nicht wußte, was ich daraus machen ſollte. Soviel weiß ich noch, daß ich an jenem Tage nicht mehr Domino ſpielte. Am andern Morgen fand mich mein Vater unter einem Baum im Garten; er blieb ſtehen und ſah mich mit ſeinen ernſten hellen Augen feſt an.

„Mein Sohn,“ ſagte er,„ich mache einen Spazier⸗ gang nach—(einer etwa drei Viertelſtunden entlegenen Stadt); willſt Du mit? Beiläufig, hole doch Deine Domi⸗ noſchachtel; ich möchte ſie dort Jemand zeigen.“

Ich eilte fort, um das Verlangte zu holen, und trat, nicht wenig ſtolz darauf, mit meinem Vater auf der Land⸗ ſtraße gehen zu dürfen, mit ihm den Weg nach der Stadt an.

„Papa,“ſagte ich gelegentlich,„es gibt jetzt keine Feen mehr.“

„Und was dann, mein Kind?“