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Unrecht hatte, wie hjer ſicherlich der Fall war, und warf blos die Andeutung hin,„ſie fürchte, es würde ſeltſam aus⸗ ſehen, und die Welt könnte die Abweſenheit des Vaters miß⸗ denten— ob es nicht beſſer wäre, die Taufe aufzuſchieben.“
„Meine Liebe,“ antwortete mein Vater,„es wird ge⸗
legentlich meine Pflicht werden, den Knaben zu einem Chri⸗ ſten zu machen— eine Pflicht, die ſich nicht an einem Tag abthun läßt. Vorderhand zweifle ich nicht, daß der Biſchof ohne mich zu Stande kommen wird. Laß es alſo immerhin bei dem beſtimmten Tage, oder wenn Du ihn verſchiebſt, auf Ehre, ſo glaube ich wahrhaftig, daß auch der heilloſe Aur⸗ tionär den Bücherverkauf aufſchieben wird. So viel iſt ge⸗ wiß, daß die Taufe und die Verſteigerung zu gleicher Zeit ſtattfinden werden.“
Da war nun freilich nichts zu ändern; aber ich bin überzeugt, daß meine gute Mutter von Stund an weit weni⸗ ger Muth hatte, die Ueberzüge der Zitzſeſſel im beſten Be⸗ ſuchzimmer abzunehmen. Fünf Jahre ſpäter wäre dies nicht mehr vorgekommen. Meine Mutter würde den Vater geküßt und zu ihm geſagt haben:„Bleib!“ und er hätte ihrer Bitte nicht widerſtehen können. Sie war aber damals noch ſehr jung und ſchüchtern, er dagegen der wilde Mann, nicht aus den Wäldern, ſondern aus der Bücherſtube, den die An⸗ nehmlichkeiten der Heimath noch nicht civiliſirt hatten. Kurz⸗ die Poſichaiſe wurde beſtellt und die Reiſetaſche gepackt.
„Mein Lieber,“ ſagte meine Mutter am Abend vor die⸗ ſer Hegira, während ſie von ihrer Arbeit aufſah—„mein
Lieher, Du haſt noch Eines ins Reine zu bringen vergeſſen.
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