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Die Caxtone : ein Familiengemälde / von Edward Bulwer Lytton. Aus dem Engl. von Carl Kolb
Entstehung
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einzuleiten, daß mein Vater meiſt ſich nach Belieben des Vorrechts erfreuen konnte, mein Vorhandenſeyn zu vergeſ⸗ ſen. Einmal, als es ſich um Vorbereitungen zu meiner Taufe handelte, wurde er dunkel daran erinnert. Nun war aber mein Vater ein menſchenſcheuer Mann, der nichts ſo ſehr haßte, als Ceremonien und öffentliches Gepränge, und er bemerkte mit großer Unruhe, daß eine Feſtlichkeit bevor⸗ ſtand, bei welcher er vielleicht eine Hauptrolle übernehmen ſollte. Trotz ſeiner gewöhnlichen Zerſtreutheit, die ihn auf nichts achten ließ, hörte er doch ein bedeutſames Geflüſter von„der Nähe des Biſchofs, die man benützen müſſe, und „zwölf neuen Gläſern für das Eingemachte, die durchaus nöthig ſeyen,“ ſo daß er überzeugt ſeyn konnte, daß es auf eine ſolche ihm auf den Tod verhaßte Förmlichkeit abgeſehen war. Als endlich die Gevatterleute gar mit der Frage frei herausrückten und die Bemerkung daran knüpften, daß dies eine ſchöne Gelegenheit ſey, die Höflichkeiten der Nachbarn zu erwiedern— da fühlte er, daß gar nichts übrig blieb, als eine Kraftanſtrengung zu verſuchen, um der Sache zu entkommen. Nachdem alſo in ſeinem Beiſeyn, ohne daß er zu hören ſchien, der Tag beſtimmt worden war und man— wie man meinte, ohne daß er es wahrnahm— die Ueberzüge der Zitzſeſſel im beſten Beſuchzimmer abgenommen hatte (denn meine Mutter hielt große Stücke auf Nettigkeit), fiel ihm plötzlich ein, daß er einer großen Bücherverſteigerung, die an einem zehn Stunden entfernten Platze vorgehen und

4 Tage dauern werde, anwohnen müſſe. Meine Mutter

ſeufzte, widerſprach aber meinem Vater nie, ſelbſt wenn er