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„Verſteht ſich, Ma'am, ich ſegne ihn,“ ſagte mein Vater etwas mürriſch.„Es iſt meine Pflicht, ihn zu ſeg⸗ nen;— Gottes Segen über ihn! Dies iſt alſo die Art, wie wir in die Welt kommen!— roth, ſehr roth— voll Scham über all die Thorheiten, die wir zu begehen be⸗ ſtimmt ſind.“
Mein Vater nahm auf dem Stuhl der Wärterin Platz, und die Weiber drängten ſich um ihn her. Er betrachtete noch immer den Inhalt der Wiege, bis er endlich gedanken⸗ voll vor ſich hinſprach:
„Und Homer war einſt auch wie dieſer!“
In dieſem Augenblick— und es war kein Wunder, wenn man bedenkt, daß ſich das Licht in ſo unmittelbarer Nähe der Geſichtsorgane befand— begann Homers kindli⸗ ches Ebenbild mit den erſten unmelodiſchen Lauten der Natur.
„Homer hat ſich im Singen ſehr vervollkommt, als er älter wurde,“ bemerkte Mr. Squills, der Hebarzt, wel⸗ cher in einer Ecke des Zimmers mit einigen Geheimniſſen beſchäftigt war.
Mein Vater verſtopfte ſich die Ohren.
„Was doch ſo kleine Geſchöpfe für Lärm machen kön⸗ nen!“ ſagte er philoſophiſch.„Je kleiner das Ding, deſto größer das Geſchrei!“
Mit dieſen Worten ſchlich er auf den Zehen nach dem Bette, faßte die Hand, die ihm entgegenkam, und flüſterte einige Worte, welche ohne Zweifel ſehr beruhigend auf das Ohr der Hörerin wirkten, denn beſagte Hand wurde plötzlich aus der ſeinigen zurückgezogen und ſchlang ſich zärtlich um


