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Kind gewohnt war,„Schlächter! was haſt Du mit Cla⸗ rence gethan?“ Ihr Auge überflog die geſpannten Geſich⸗ ter der Verurtheilten; ſie ſah den Einen nicht, den ſie ſuchte. „Dank dem Himmel— dank dem Himmel! Ich bin nicht Deine Mörderin!“
Näher und naäher drängte ſich das Volk— noch einen Augenblick, und der Henker iſt um ſeine Beute be⸗ trogen. O Zanoni! warum auf Deiner Stirne immer noch die Ergebung, die keine Hoffnung verräth? Horch, das Geſtampf! durch die Straßen ſtürzt die bewaffnete Truppe daher; ſeinen erhaltenen Befehlen treu führt fie der ſchwarze Henriot. Daher ſtampfen ſie— über den zer⸗ ſtreuten zerriſſenen Volkshaufen! Dort fliehen in Unord⸗ nung— dort find in den Koth niedergeritten die krei⸗ ſchenden Befreier! Und unter ihnen, von den Säbeln der Reitern zerhauen, ihre langen Haare von Blut triefend, liegt die Italienerin; und auf ihren erſterbenden Lippen noch ſitzt Freude, indem ſie murmeln:„Clarence! ich habe Dich nicht ins Verderben geſtürzt!“
Weiter nach der Barrière du Tröne. Sie ſtarrt fin⸗ ſter in die Luft— die Rieſenmaſchine des Mordes! Einer nach dem Andern unter das Meſſer; wieder Einer, und wieder, wieder Einer! Gnade! O Gnade! Iſt die Brücke zwiſchen der Sonne und dem Schatten ſo kurz?— ſo kurz wie ein Seufzer? da, da! die Reihe iſt an ihn gekom⸗ men.„Stirb noch nicht; laß mich nicht zurück! Höre mich! höre mich!“ kreiſchte die verzückte Schläferin.„Was! und Du lächelſt noch!“ Sie lächelten, dieſe blaſſen Lip⸗


