Teil eines Werkes 
4.-6. Bändchen (1842)
Entstehung
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vereinigung verheißen ſollte! Er iſt an der Schwelle

er wendet ſich noch noch einmal um. Die Thüre geht

zu! Er iſt fort für immer!

. Sie erwachte endlich, ſie ſchaute ſich um.Zanoni, es iſt Tag! Keine Antwort, als das leiſe Wimmern ihres Kindes.Barmherziger Himmel, war denn Alles nur ein Traum? Sie ſtrich die langen Locken zurück, die ihr Auge verſchleiern mußten, ſie fühlte das Amulet auf ihrer Bruſt es war kein Traum!O Gott! und er iſt fort! Sie ſprang an die Thüre, ſie kreiſchte laut. Der Schließer kommt!Mein Gatte! meines Kindes

Vater!

Er iſt vor Dir hingegangen, Weib!

Wohin? Sprich! ſprich!

Zur Guillotine, und die ſchwarze Thüre ſchloß ſich wieder.

Sie ſchloß ſich vor der Bewußtloſen! Wie ein Blitz wurden Zanoni's Worte, ſeine Trauer, der wahre Sinn ſeiner myſtiſchen Gabe, das Opfer ſelbſt, das er für ſie gebracht, wurde das Alles einen Augenblick ihrem Geiſte klar und dann brach Finſterniß über ihn herein, wie ein Sturm, eine Finſterniß, die doch ihr Licht hatte!

Während ſie da ſaß, ſtumm, ſtarr, ohne Stimme, wie zu Stein gefroren, ſchwebte ein Geſicht, wie ein Wind, über die Tiefe ihrer Seele! der grimmige Gerichtshof der Richter die Geſchworenen der Ankläger; und unter den Opfern die eine unerſchrockene, ſtrahlende Geſtalt.

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