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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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Ich zitterte, als ich ihn die Novize in den Wagen heben ſah; aber ich glaubte, ich würde, wie verab⸗ redet war, der Genoſſe der Flucht ſeyn. Dem war nicht ſo. Don Rodrigo befahl mir in kurzen Worten, mich dieſe Nacht, wo ich könne, zu verbergen; und morgen wolle er Anſtalten zu meiner Flucht von Ma⸗ drid treffen. Es ahnte mir Schlimmes, denn Calde⸗ rons Name iſt von manchem Fluch geſchwärzt. Ich be⸗ ſchloß dem Wagen zu folgen. Das that ich auch; aber beinahe verſagte mir der Athem und die Kraft, als zum Glück der Wagen durch ein Gewühl auf der Straße aufgehalten und verwickelt wurde. Es ſtanden keine Lakaien hinten; ſo ſtieg denn ich unbeobachtet auf den Fußtritt, und ſtieg herunter und verbarg mich, als der Wagen anhielt. Ich kannte das Haus nicht, wohl aber die Nachbarſchaft ein Bruder von mir lebt in der Nähe. Ich ſuchte meinen Verwandten auf, um eine Nacht bei ihm ein Unterkommen zu finden. Ich erfuhr, daß dunkle Geſchichten dieſem Haus einen üblen Namen gemacht hatten. Es war eines, das der Prinz von Spanien den Ausſchweifungen geweiht hat, die ſo manche Familie in Madrid entehrt haben. Ich beſchloß wieder zu gehen und aufzulauern. Kaum hatte ich dieſen Platz erreicht, als ich einen Wagen ſich raſch nähern ſah. Ich verbarg mich hinter einem Pfeiler und ſah den Wagen halten; und ein Mann ſtieg aus und ging in das Haus. Schaut, dort dort, bei jenem Kreuzweg hält der Wagen noch. Der Mann