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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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Eilftes Kapitel.

Wie ſich auch die Flüſſe krümmen, das Meer nimmt ſie doch alle auf.

Inzwiſchen hatte Fonſeca das Kloſter erreicht; er fand den Pförtner nicht mehr, und das Herz zerriſſen von Zweifel und Angſt war er anf den Flügeln der Liebe und Furcht nach dem von Calderon bezeichneten Hauſe geeilt. Das düſtre und einſame Haus kam ihm eben zu Geſicht, da der Mond ſein trauriges Licht über die grauen, alten Mauern ansgoß als er ſeinen Namen nennen hörte; und der Kloſterpförtner trat her⸗ vor aus dem Schatten einer Mauer, neben der er ſich verborgen hatte.

Don Martin! Ihr ſeyd's, wahrhaftig! geſegnet ſeyen die Heiligen! Ich fing an zu fürchten ja, ich fürchte noch, wir wurden betrogen!

Sprich, Mann, aber halte mich nicht auf! Sprich! Welche Schreckniſſe haſt Du zu berichten?

Ich kannte den Kavalier, den Du an Deiner Statt ſchickteſt. Wer kennt nicht den Rodrigo Calderon?