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Die Unterredung zwiſchen Guzman und lzeda neigte ſich eben als der Jeſuit eintrat, zum Schluß.
„Ihr ſeht,“ ſagte Uzeda,„wenn wir Calderon zermalmen wollen, müſſen wir uns auf die Inquiſition ſtützen. Jetzt iſt es an der Zeit, in dem Nachfolger von Sandoval 9 Roras einen Mann zu wählen, der zum Verderben des Günſtlings die Hand bietet. Der Grund, warum ich Aliaga wähle, iſt dieſer— Calde⸗ ron wird nie ein Mißtrauen in ſeine Freundſchaft ſetzen, und wird uns deßwegen auch beim König nicht ſtörend in den Weg treten. Der Jeſuit, der die ganze Chriſten⸗ heit um ſeiner oder ſeines Ordens Beförderung willen verkaufen würde, wird gern Calderon aufopfern für den Präſidentenſtuhl der Inquifition.“
„Ich glaube es,“ verſetzte Guzman.„Ich billige Eure Wahl; und Ihr könnt Euch auf mich verlaſſen, daß ich Calderon das Spiel beim Prinzen verderben werde. Ich habe das Mittel gefunden, Philipp zu be⸗ herrſchen; es beſteht darin, daß man ihm nie Grund gibt, ſeine Günſtlinge zu verachten; daß man ſeiner Eitelkeit ſchmeichelt, ohne ſeine Laſter zu theilen. Glaubt mir, Ihr allein, wenn Ihr meinen Räthen folgt, könnt der Miniſter des vierten Philipps ſeyn.“
Hier trat ein Page ein, um Don Fray Louis de Aliaga anzumelden.
Uzeda trat zur Thüre vor und empfing den heili⸗ gen Mann mit tiefer Ehrfurcht.
„Setzt Euch, mein Vater, und laßt mich ſogleich zu der Hauptſache kommen; denn die Zeit drängt und
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