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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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mit ihm geflohen Du habeſt ſeine Liebe benützt, um Deiner Entehrung zu entfliehen Dein Kind ſelbſt ſey von einem andern Vater. Ich hatte erfahren und ich wußte dieſe Kunde zu benützen daß es vor ſeiner Zeit geboren war. Wir hatten uns über die Wirkung dieſer Vorſtellungen, unterſtützt und beglau⸗ bigt durch nachgemachte Briefe, verrechnet. Statt Dich zu verlaſſen, dachte er nur darauf, ſeine Schmach zu rächen. Als ich Dein Haus verließ, das letzte Mal, wo ich in Dein zürnendes Auge ſah, fand ich den Rächer auf meinem Wege! Er hatte mich Dein Dach verlaſſen ſehen es bedurfte für ihn keiner weitern Beſtätigung der ihm erzählten Geſchichte. Ich fiel in die Grube, die ich Dir gegraben. Das Gewiſſen ent⸗ nervte meine Hand und ſtumpfte mein Schwert; kaum kreuzten ſich unſere Klingen, als ſeine Waffe mich zu Boden ſtreckte. Man ſagt mir, er ſey vor der Ahn⸗ dung des Geſetzes geflohen; er mag ohne Furcht zu⸗ rückkehren. Feierlich und auf dem Sterbebette, und im Angeſicht des letzten Gerichtes, bezeuge ich vor der Gerechtigkeit und vor der Welt, daß wir ehrlich ge⸗ fochten und daß ich verdientermaßen ſterbe. Ich habe Deinen Glauben angenommen, obgleich ich ſeine Ge⸗ heimniſſe noch nicht begreifen kann. Es genügt mir, daß er mir die einzige Hoffnung gewährt, daß wir uns wieder ſehen werden. Ich will, daß dieſe Zeilen an Dich beſtellt werden ſollen ein ewiges Zeugniß Deiner Unſchuld und meiner Schuld. Ach, kannſt Du

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