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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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zurück. Es war jetzt Mittag. Als ich mich der Thüre näherte, ward ich Ferrares' anſichtig. Er drängte fich mit Gewalt ein. Ich ſagte ihm ven Deiner erwarte⸗ ten Rückkehr und drohte ihm mit Beiner Rache. Er verließ mich; und geängſtigt von tauſend unbeſtimmten Ahnungen ſetzte ich mich hin und weinte. Die Wärterin, Leonarda, wachte im innern Zimmer an der Wiege unſers Kindes. Ich war allein. Plötzlich öffnete ſich die Thüre. Ich hörte Deinen Schritt; ich kannte ſeine Muſik. Ich fuhr auf; Heilige des Himmels, welche Begegnung welche Rückkehr! Blaß, hohläugig, Hände und Kleider triefend von Blut, Deine Angen funkelnd von wahnfinnigem Feuer, ein fürchterliches Lächeln des Hohns auf der Lippe ſo ſtandeſt Du vor mir. Ich wollte mich an Deine Bruſt werfen; Du ſchlenderteſt mich von Dir; ich fiel auf meine Kniee und die Spitze Deiner Klinge ward auf mein Herz gezückt das Herz, das ſo voll war von Dir!Er iſt todt! ſagteſt Du in hohlem Tone,er iſt todt, Dein Buhle! Nimm jetzt Dein Bett neben ihm! Ich weiß nicht was ich ſagte, aber es ſchien Dich zu rühren; Deine Hand zitterte und die Spitze Deiner Waffe ſenkte ſich. Jetzt ſtürzte Leonarda, Deine Stimme hörend, ins Zimmer und trug Dein Kind in ihren Armen.Sieh! rief ich,ſieh Deine Tochter; ſiehe, ſie ſtreckt ihre Händchen nach Dir aus! ſie bittet für ihre Mutter! Bei dieſem Anblick wurde Dein Ange⸗ ſicht wieder finſter, der Dämon erfaßte Dich wieder. Bulwer's Romane. LXKXIV. 6