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Calderon, der Höfling / von dem Verfasser Pelham's, Eugen Aram's, Rienzi's usw. Aus dem Engl. von Gustav Pfizer
Entstehung
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eine Stimme in mir ſagt mir, daß dieſe Zeilen nicht umſonſt werden geſchrieben ſeyn; daß Du ſie einſt leſen wirſt, wenn dieſe Hand regungslos und dieß Haupt zur Ruhe iſt, und daß Du dann fühlen wer⸗ deſt: ich hätte nicht ſo an Dich zu ſchreiben vermocht, wäre ich nicht unſchuldig geweſen; daß Du in jedem Wort ein Zeugniß leſen werdeſt, ſtark wie die Stimme von Tauſenden ein einfaches aber feierliches Zeug⸗ niß der Treue und Wahrheit. Wie! wenn ich Deinet⸗ wegen Alles verließ die Heimath, eines Vaters Liebe, Reichthum, und den Namen den ich von Mau⸗ ren geerbt, welche zu ihrer Zeit Monarchen geweſen waren konnteſt Du glauben, ich habe nicht meine Liebe zu Dir zum Herzen, zum Leben, zum Mark meines ganzen Weſens gemacht? und Ein kurzes Jahr habe hingereicht, meine Treue zu erſchüttern? Ein Jahr der Ehe, und zwei Monate der Trennung? Du verließeſt mich, verließeſt die trauliche Heimath am ſilbernen Tenil. Denn die Liebe genügte Dir nicht; der Ehrgeiz begann in Dir rege zu werden und Du nannteſt ihn Liebe. Du ſagteſt: es ſchmerze Dich, daß ich arm ſey; daß Du mir nicht den Reichthum und Ueberfluß wieder verſchaffen könneſt, die ich ver⸗ loren.(Ach! warum wandteſt Du ſo ungläubig Dein Ohr weg von meiner Verſicherung, daß in Dir, in Dir allein mein Ehrgeiz und Stolz alle ihre Befriedigung finde?²) Du behaupteteſt, die richtigen Sterndeuter hätten an Deiner Wiege verkündigt, daß Du zu hohen Ehren und glänzender Macht geboren ſeyeſt, und daß